Am 04. Dezember Barbarazweige schneiden

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Am 04. Dezember ist Barbaratag. Nach altem Brauch werden an diesem Tag im Gedenken an die Hl. Barbara Obstzweige geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt. Mit etwas Glück blühen dann die Zweige bis Weihnachten. Wenn die Zweige bis zum Jahresende aufblühen, soll das im kommenden Jahr Glück bringen.

Der Brauch geht auf eine Überlieferung von der heiligen Barbara zurück, nach der sie auf dem Weg in das Gefängnis mit ihrem Gewand an einem Zweig hängenblieb. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.

Die Art der Zweige ist je nach Gegend und Brauchtum anders – so werden  Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige als Barbarazweige verwendet.

So geht’s:

  1. Schneiden einige Zweige ab und legt Sie diese über Nacht in einen kühlen Raum.
  2. Legt die Zweige dann einige Stunden in warmes Wasser. Das gaukelt den Zweigen den Frühlingsbeginn vor und regt die Blüten zum Austreiben an.
  3. Dann die Zweige schräg anschneiden und in eine Vase stellen. Die Vase sollte dann an einem hellen, warmen Ort stehen. Und mit etwas Glück blühen die Zweige dann an Weihnachten.

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