Zitronengurke

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Bild: Culinaris-Saatgut für Lebensmittel

Die Zitronengurke ist von Form und Farbe eine echte Abwechslung in eurem Garten. Wunderbar, welch Vielfalt uns die Natur auch im Gemüsegarten schenkt.

Ursprünglich kommen die Zitronengurken aus dem mittleren Osten/ Indien.  Sie enthalten viele Nährstoffe, wie Vitamin A, Kieselsäure, Magnesium, Eisen, Kalzium und Vitamin C. Die Zitronengurke schaut tatsächlich optisch einer Zitrone ähnlich.  Sie hat nicht nur die Form einer größeren Zitrone, sondern auch die gelbliche Farbe gleicht ihr bei voller Reife. Die Gurken sind ca. 5-10cm lang. Im Wachstum sind die Früchte hellgrün und ähneln ein wenig den Limetten, später beim Reifen färben sie sich goldgelb. Sie haben kleine winzige Ministacheln an der Schale, diese lassen sich aber ganz leicht mit den Händen entfernen. Die Schale ist bei ausgereiften Gurken eher fester. Sind sie noch hellgelb, ist die Schale eher dünn und weicher. Das Fruchtfleisch ist leuchtend weiß. Reibt man an den Früchten, riecht sie sogar ein wenig zitronig. Sie sind sehr mild und etwas süßlich im Geschmack. Ihre Blätter und die Blüten sind der herkömmlichen grünen Gurke ähnlich.

Anbau

Der Anbau ist nicht anders als bei normalen grünen Gurkensorten. Achtet auf einen zugfreien, warmen und sonnigen Standort. Die Pflanzerde sollte mit Mist oder Kompost aufbereitet sein. Die Zitronengurke gehört zu den Starkzehrern. Auch im Gewächshaus lässt sie sich gut anbauen. Die Zitronengurke braucht ebenso eine Rankhilfe, sie sich gern mit kleinen Kletterarmen festhält. Ab März könnt ihr damit beginnen, sie an der Fensterbank vorzuziehen. Sie mögen keinen Frost und können nach den Eisheiligen rum ins Freie in eure Beete, Töpfe oder ins Gewächshaus. Die Keimdauer beträgt meist um die 10 Tage. In Töpfen benötigen sie allerdings regelmäßigen Dünger. Staunässe solltet ihr, wie auch bei anderen Gurken, vermeiden. Die Ernte beginnt meist im Juni rum und kann sich je nach Wetter und Bodenbedingungen bis in den September ziehen.

Zitronengurken in der Küche verwenden

Zitronengurken gehen immer. Sie schmecken sehr lecker, mit ihrer süßlichen Note, in einem gemischten oder Rucola Salat. Wir essen sie auch als Naschgemüse beim Gartenrundgang oder Lagerfeuer. Ihr könnt sie aber auch für Smoothies oder zur Herstellung von Gurkenwasser nützen. Auch in einer kalten Gurkensuppe an einem heißen Sommertag sehr schmackhaft. Auch eingelegt in Honig-Essig, schmeckt toll. Hierbei schäle ich aber meist die schon reifen Gurken, wir mögen die knackige Schale nicht eingelegt. Am besten schneidet ihr die Zitronengurke in Scheiben, werden sie gehobelt bzw. geraspelt werden sie oftmals matschig.

Saatgut ernten

Wie bei anderen Gurkensorten auch, könnt ihr von der Zitronengurke ganz leicht eure eigenen Samen nehmen. Dafür lasst ihr eine der ersten Früchte an der Pflanze richtig ausreifen. Das erkennt ihr daran, dass die Gurke dann dunkelgelb bis hin zu orange-bräunlich wird. Wenn ich die überreife Gurke abnehme, lasse ich sie noch 4-7 Tage im Haus nachreifen, damit die Samen auch wirklich keimfähig sind.  Danach könnt ihr die Samen herausnehmen und unter fließendem Wasser abspülen. Macht den Wassertest mit der Keimfähigkeit. Dunkel, kühl und trocken könnt ihr sie dann beschriftet fürs nächste Jahr lagern.

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