Tomaten im Topf anbauen

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tomaten im topf anbauen

Wer keinen eigenen Garten hat muss keinesfalls auf die köstlichen sonnengereiften Tomaten verzichten! Die Pflanzen lassen sich wunderbar in Töpfen kultivieren und bringen dort mindestens genauso viel Ertrag wie im Gemüsebeet! Wie es dir gelingt Tomaten im Topf anzubauen zeigen wir dir gerne!

Große Töpfe mit gewissen Extras

Tomaten sind Starkzehrer und wollen reichlich Nährstoffe. Deswegen benötigen sie einen möglichst großen Pflanztopf mit einem Fassungsvermögen von mindestens 20 Litern. Wichtig: Verwende nur Gefäße mit Abzugslöchern, damit keine Staunässe entsteht.

In „freier Wildbahn“ wurzeln Tomaten mehrere Meter tief. Versuche daher ihnen auch im Kübel möglichst viel Platz nach unten zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, dass der Topf  nicht breit sondern lieber hoch sein sollte. So lassen sich auch die Tomatenstäbe wesentlich besser und stabiler anbringen. Ein ausgeprägtes Wurzelwerk sorgt für eine üppige Tomatenernte. Durch die Wurzeln können Nährstoffe und Wasser ideal aufgenommen werden. Es ist besser pro Topf nur eine Pflanzen zu setzen. Es sei denn, du hast ein wirklich sehr großes Pflanzgefäß wie z.B. eine Mörtelwanne. Ansonsten bessere mehrere Töpfe aufstellen. 

Der richtig Standort 

Die Tomaten lieben die Wärme und möchten einen kuschlig warmen aber nicht zu sonnigen Standort. Anders als im Gemüsebeet ist dauerhafte Sonneneinstrahlung nicht zu empfehlen. Stehen die Töpfe den ganzen Tag über in der prallen Sonne kann das zu einer Überhitzung des Wurzelballens führen. Die Gefäße heizen sich stark auf und die Pflanze leidet unter den extremen Temperaturen. Das hat zur Folge, dass die Blätter schlapp herunterhängen. Gießen hilft in dem Fall nichts, denn die Temperatur ist das Problem. Wähle daher einen Ort, der nicht den kompletten Tag über in der Sonne ist oder versuche die Pflanzen mit dem Sonnenschirm oder einer Markise zu beschatten.

Düngen und Gießen

Anders als im Garten können sich die Pflanzen im Topf nicht selbst versorgen und sind daher auf regelmäßiges Düngen und Gießen angewiesen. Damit du viele köstliche Tomaten genießen kannst ist vor allem die Düngergabe wichtig. Starkzehrer brauchen sehr viele Nährstoffe, um gut durch den Sommer zu kommen. Daher solltest du alle 14 Tage einen Bio-Flüssigdünger mit ins Gießwasser geben. Bei der Pflanzung der Tomaten kannst du bereits Langzeitdünger in Form von Hornspänen oder Schafwollpallets dazu geben. Auch Kompost ist hier sehr gut geeignet. 

Regelmäßiges und reichliches Gießen darf ebenfalls nicht zu kurz kommen. Das verhindert eine harte Schale/Haut und das Aufplatzen der Früchte. Aber zu feucht dürfen sie auch nicht stehen, denn das macht sie anfällig für Krankheiten. Ein wenig Feingefühl ist hier gefragt. Bist du dir unsicher, dann mache die Fingerprobe: mit dem Zeigefinger ein paar Zentimeter in den Topf gehen. Ist es noch feucht muss nicht gegossen werden. 

Sorten für den Topfanbau

Grundsätzlich spricht nichts dagegen Sorten zu kultivieren, die man auch im Garten anbaut. Bedenke aber, dass vor allem Fleischtomaten bzw. Sorten mit sehr großen Früchte viel Platz und Dünger benötigen. Falls du einen kleinen Balkon hast, dann sind Buschtomaten wie „Bogus Fruchta“ etwas für dich. Sie werden nur 60-70  Zentimeter hoch. Für eine Ampel oder als hängende Varianten im Balkonkasten können wir dir Johannisbeertomaten empfehlen.
Es gibt unendliche viele Tomatensorten und es lohnt sich jedes Jahr mindestens eine neue Sorte auszuprobieren! Schau doch mal im beetfreunde Shop vorbei und lass dich inspirieren.

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