Küchenkräuter im Garten anbauen, pflegen und ernten

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Kuechenkraeuter

Küchenkräuter sind ein Muss im Garten – und zum Glück lassen sie sich ganz einfach selber ziehen. Wir zeigen dir, worauf du bei Anbau, Pflege und Ernte achten solltest.
Ohne Küchenkräuter wäre unser Speiseplan um einiges ärmer, allen voran an Aroma und Geschmack. Denn Petersilie, Dill, Minze & Co peppen herzhafte Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte auf, würzen Suppen und Eintöpfe und verleihen Dips, Kräuterquark und Kräuterbutter ihren Geschmack. Daher solltest du diesen Kräutern auf jeden Fall einen Platz in deinem Garten einräumen!

 Was sind Küchenkräuter?

Unter dem Begriff Küchenkräuter versteht man generell Kräuter, deren Blätter und Blüten als Gewürze in der Küche verwendet werden. Sie enthalten ätherische Öle, die ihnen ihr charakteristisches Aroma verleihen. Zu den gängigsten Küchenkräutern zählen wir neben den mediterranen Kräutern zum Beispiel auch Dill, Petersilie, Bärlauch, Schnittlauch und Schnittknoblauch sowie Koriander und Minze.

Wie baue ich Küchenkräuter an?

Küchenkräuter brauchen eher gemäßigte Anbaubedingungen. Sie bevorzugen einen durchlässigen und humusreichen Boden. Wärme und Sonne mögen sie in der Regel gern – aber bitte nicht zu viel davon: Am besten findest du für die Kräuter ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen im Garten. 

Unser Tipp: Mit einer Kräuterspirale kannst du Küchenkräuter ideal mit mediterranen Kräutern kombinieren: Durch ihren Aufbau bietet die Spirale jedem einzelnen Kraut optimale Bedingungen, um prächtig zu wachsen und zu gedeihen.

Worauf muss ich bei der Pflege von Küchenkräutern achten?

Küchenkräuter brauchen kaum Pflege, wenn du einmal den passenden Standort für sie gefunden hast. Wichtig ist es, sie regelmäßig zu gießen. Denn ohne ausreichend Wasser machen die Pflanzen schnell schlapp, die Blätter vertrocknen oder werden strohig. Zu viel Wasser bekommt ihnen in der Regel aber nicht: Bei Staunässe können die Wurzeln faulen und die Pflanze geht ein. Es gilt also, das richtige Maß zu finden.

Düngen musst du sie in der Regel kaum. Hier gilt oft: Weniger ist mehr.
Unser Tipp: Ernte regelmäßig! So verpasst du den Pflanzen gleichzeitig einen Pflegeschnitt.

Die meisten Küchenkräuter sind mehrjährig, müssen aber nicht drinnen überwintert werden. Sie treiben im Frühjahr von allein wieder aus. Ist der Winter eher streng, solltest du sie jedoch im Herbst mulchen oder mit einem Vlies oder Reisig abdecken. 

Wie ernte ich Küchenkräuter?

Küchenkräuter sind robust und ertragreich. Mit Ausnahme von Bärlauch kannst du sie eigentlich von Frühjahr bis in den Herbst hinein ernten. Als ideal für die Ernte gilt ein trockener, sonniger Tag am späten Vormittag, da zu diesem Zeitpunkt die Kräuter besonders aromatisch sein sollen.

Schneide Blätter samt Stängel mit einem scharfen Messer etwa einen Daumenbreit über dem Boden ab und zupfe – je nach Kraut – die Blätter ab. 

Ernte Küchenkräuter am besten möglichst frisch und verarbeite sie zeitnah weiter, da sie schnell an Aroma und gesunden Inhaltsstoffen verlieren. Bei einer großen Ernte empfehlen wir, die Kräuter zu konservieren: Du kannst sie einfrieren, trocknen oder zu Pesto verarbeiten. Am besten schmecken Küchenkräuter aber frisch.

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